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+++ Zweite Saisonniederlage für TSV Landolfshausen +++
Fußball-Landesligist TSV Landolfshausen ist an einem Zähler nur knapp gescheitert. Im dritten Punktspiel kassierte die Elf um das Trainerduo Michael Kreter/Ingo Müller gegen den BSC Acosta Braunschweig mit 1:2 (0:2) die zweite Saisonniederlage. Die Gäste hingegen feierten ihren ersten Sieg.
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Die Gastgeber mussten auf ihren Abwehrchef Tomi Relota verzichten, der im Urlaub zur Hochzeit seiner Schwester in Kroatien weilte. „Sein Fehlen tut uns richtig weh“, klagte Trainer Müller kurz vor dem Anpfiff. Den so wichtigen Posten des Innenverteidigers übernahm diesmal Kapitän Moritz Nicolas Jünemann. „Er ist ein echtes Organisationstalent“, gab Kreter dem Mannschaftsführer erste Vorschusslorbeeren mit auf den Weg.


Im Nachhinein hielt Jünemann mit angemessener (Selbst-)Kritik nicht hinter dem Berg: „Bei uns hat in der ersten Hälfte die Konzentration gefehlt. Dabei haben wir alle Fehler gemacht.“ Gemessen an dem Sturmlauf in der Endphase der zweiten Hälfte machte der Kapitän für die Zukunft berechtigten Mut: „Wenn wir so weitermachen, dann wird das eine geile Saison für uns.“ Das erhofft sich auch Mittelfeldspieler Steven Celik, für den das Spiel gegen den BSC Acosta schon nach 24 Minuten gelaufen war. Mit der Zerrung im linken Oberschenkel brach eine alte Verletzung wieder auf.Und somit musste Celik abermals frühzeitig den Rasen verlassen. Er hockte in der Folge enttäuscht am Spielfeldrand und drückte seinen Mitspielern fest die Daumen. „Braunschweig war einfach konsequenter“, brachte er die ersten 45 Minuten auf den Punkt: „Da waren wir zu harmlos und hatten auf das Spiel einfach keinen Zugriff.“

Eigentlich hatten sich die Gastgeber vorgenommen, nach der 1:6-Pleite beim SSV Kästorf „ein anderes Gesicht zu zeigen“, so Kreter. Das legte der TSV allerdings nur in weiten Teilen des zweiten Durchganges an den Tag. Bevor sich die Chancen der Platzherren häuften, hatte Braunschweigs Torjäger Tim Schmalkoke für Acosta bereits in der 19. und 41. Minute eiskalt zwei Tore vorlegt. Die größte Chance zum Anschlusstreffer verschenkte hingegen TSV-Angreifer Herman Puhman, der kurz vor der Halbzeitpause freistehend vor dem gegnerischen Torhüter das Leder förmlich in die Wolken drosch. „Die erste Hälfte war einfach nur katastrophal“, nahm Trainer Müller dann auch kein Blatt vor dem Mund.
​Lobende Worte für Leistung in der 2. Hälfte

Dafür lobte er die Elf nach dem Wiederanpfiff: „Da hätten wir eigentlich gewinnen müssen.“ Zumindest ein Remis hätte gut in das Bild gepasst, nachdem Patrick Kraus mit dem 1:2-Anschlusstreffer (77.) die sehenswerte Schlussoffensive eingeläutet hatte. In der Folge summierten sich die klaren Torchancen, die sogenannten „Hundertprozenter“, die Kapitän Moritz-Nicolas Jünemann, Marian Becker oder Herman Puhman auf den Füßen hatten. Da musste nicht nur des Gegners Torwart Matti-Noah Riedel tief durchatmen. Auch seine Vorderleute sehnten bei dem immer stärkerer werdenden Sturmlauf der Gastgeber nur noch dem nahenden Schlusspfiff entgegen. Alte Tugenden wie Leidenschaft oder Zweikampfstärke kamen in Landolfshausen auf einmal wieder ans Licht. Was Acosta-Co-Trainer Sven Geie schon kurz vor Beginn des zweiten Durchganges vorausgesagt hatte: „Das wird für uns noch ein hartes Stück Arbeit. Landolfshausen wird in der zweiten Halbzeit Gas geben.“ Womit er recht hatte – ebenso wie auf der Gegenseite Kreter: „Die Partie hat uns wieder vor Augen geführt, dass es in der Landesliga zu jedem Zeitpunkt gilt, voll konzentriert und engagiert zur Sache zu gehen. Ansonsten wird es schwer sein zu punkten.“

















 

Julian Koch
http://tsvlandolfshausen.de
erstellt am 28.08.2017

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