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+++Mit Seeler, aber ohne Tore+++
Fußball-Landesligist BSC Acosta unterliegt dem TSV Landolfshausen mit 0:1 und verliert Boden im Kampf um den Klassenerhalt.

Von Henning Thobaben

Während die Konkurrenz im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga gepunktet hat, steht der BSC Acosta mit leeren Händen da. Mit 0:1 unterlag das Team dem TSV Landolfshausen trotz einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause. Da half es den Hausherren auch nichts, dass in ihren Reihen ein Neuzugang in der ersten Elf stand, der den Namen eines der größten Torjäger der deutschen Fußballgeschichte auf dem Rücken trug.


Felix Seeler heißt der neue Rechtsfuß im Team von Trainer Oliver Dotzauer, der gleich von Beginn an eine Chance bekam. Allerdings ließ sich der schnelle Neuzugang vom SV Lengede durch den Rückstand Mitte der ersten Hälfte genauso schocken wie die gesamte Gastgeber-Elf. „Wir haben danach völlig den Faden verloren und zu viele hohe Bälle gespielt“, meinte Dotzauer, dessen Hintermannschaft beim 0:1 zu passiv agierte und dem Gast einen Treffer aus einer Halbchance heraus gestattete.

Nach dem Seitenwechsel jedoch lief es beim BSC Acosta sichtbar besser. Weil Felix Seeler offensiv wenige Akzente setzen konnte, beorderte ihn Dotzauer in die Außenverteidigung zurück, wo er einen besseren Job machte. Zwar kam Landolfshausen zu zwei, drei guten Gelegenheiten, doch die Hausherren schnupperten einige Male am Ausgleich. Bei der größten Gelegenheit scheiterte Maik Dragon am Pfosten. Ansonsten kämpfte die Dotzauer-Elf verbissen, wirkte in ihren Angriffsbemühungen aber oftmals zu konfus.

„Wir haben den Ball in der zweiten Hälfte flach gehalten und besseren Fußball gespielt. Aber man sieht auch, dass noch ein paar Prozentpunkte gefehlt haben“, erklärte Dotzauer.

Enttäuscht war auch Felix Seeler, der kurz vor Schluss nach Rafael Busseks Platzverweis ausgewechselt wurde. Der BSC-Schlussmann soll sich verbal unsportlich geäußert haben. Immerhin: Für Seeler war es ein Schritt in die richtige Richtung. „Ich war sechs Jahre bei Lengede, es war Zeit für einen Wechsel“, sagte der 23-Jährige, der nach eigener Aussage oft beim Training gewesen ist, aber zu selten eine Chance in den Spielen bekommen hat. Im BSC-Team sieht er großes Potenzial. „Da, wo wir jetzt stehen, gehören wir nicht hin“, findet er. Und die Sache mit Uwe Seeler? „Es gibt über den Stammbaum eine ferne Verbindung“, erklärt er. Direkte Kontakte gebe es aber nicht. Schade eigentlich. Ein paar Tipps von „Uns Uwe“ – das wär’s.

Tor: 0:1 Oppermann (26.). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für BSC-Keeper Rafael Bussek (90./Unsportlichkeit). BSC Acosta: Bussek – Granatowski, Boenicke (74. Langner), Bockmann, Gerloff – Seeler (90. Riedel), Illner, Puls, Zabel, Dragon – Schmalkoke.






 

Julian Koch
http://tsvlandolfshausen.de
erstellt am 27.02.2018

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